Operationen

Praxisschwerpunkte

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Therapie aus einer Hand

Therapie aus einer Hand

Hierunter verstehen wir die Ausschöpfung der konservativen Therapie (nicht operativ), die ggf. erforderliche operative Behandlung, als auch die Nachbehandlung von Operationen, aus einer Hand.

Selbstverständlich sollte alles unternommen werden um eine Operation zu vermeiden. Hierfür stehen uns eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, welche wir in Abhängigkeit des Schweregrades einer Erkrankung sinnvoll auswählen.

Kommt es dennoch zu keiner Linderung oder gar zum Fortschreiten der Erkrankungen, so kann häufig durch eine Operation eine Beschwerdelinderung erzielt werden. In vielen dieser Fälle führen wir nicht nur die entsprechenden Operationen durch, sondern betreuen und überwachen auch die Nachbehandlung im Sinne einer umfassenden Behandlung aus einer Hand.

Konservativ und auch operativ behandeln wir die folgende Erkrankungen:

Knochenschwund

Knochenschwund (Osteoporose)

Die Knochensubstanz baut sich bis zum 30 Lebensjahr auf und nimmt dann etwa ab dem 40. Lebensjahr wieder unterschiedlich schnell ab. Unterschreitet die Knochendichte ein kritisches Maß sprechen wir von einer Osteoporose.

Symptome der Osteoporose

  • Rückenschmerzen
  • Abnahme der Körpergröße
  • Rundrücken („Witwenbuckel“)
  • Sturzneigung
  • Häufige Knochenbrüche (Oberschenkelhals, Wirbelkörper)
  • Hautfalten am Rücken ("Tannenbaumphänomen")

Die Osteoporose ist eine Erkrankung, die durch eine verminderte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet ist. Die Knochen werden „morsch“. Als Folge kann es schon bei alltäglichen Belastungen oder leichten Stürzen zu Knochenbrüchen kommen. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung nimmt auch das Osteoporoserisiko zu. Statistisch gesehen ist jede 3. Frau und jeder 5 Mann betroffen, aber nur einer von 5 Erkrankten wird behandelt (80% unbehandelt). Wichtig ist eine frühe Diagnosestellung, um rechtzeitig mit einer entsprechenden Behandlung das Risiko eines Wirbelkörper- oder Oberschenkelhalsbruches zu verringern.

In unserer Osteoporosesprechstunde können Patientinnen und Patienten ihr Risikoprofil bestimmen lassen. Wir nutzen zur Bestimmung der Knochendichte das DEXA-Verfahren, welches den „Goldstandard“ in der Osteoporose-Diagnostik darstellt und von der Deutschen Gesellschaft für Osteologie empfohlen wird. Dabei wird am Oberschenkelhals und an der Lendenwirbelsäule die Knochendichte ermittelt und festgestellt, ob und in welchem Umfang die Knochensubstanz vermindert ist. Das schmerzfreie Verfahren dauert etwa 10-15 Minuten.

Die Messung der Knochendichte alleine reicht jedoch nicht aus, um eine zuverlässige Diagnose zu stellen. Eine Erhebung der Risikofaktoren wie Alter, Wechseljahre, regelmäßige Einnahme von Cortison, Hormontherapie bei Prostata-Krebs usw. sowie gegebenenfalls eine Reihe von Laboruntersuchungen sind zusätzlich von Nöten. Auf der Grundlage der gesammelten Daten sind wir in der Lage, die Art der Osteoporose festzustellen und Sie über die Möglichkeiten einer wirksamen Therapie zu informieren und diese einzuleiten. Mit Hilfe der Knochendichtemessung kann dann der Verlauf der Osteoporose zuverlässig dokumentieren.

Therapie der Osteoporose:

  • Bewegung:
    • Gymnastik
    • Senioren-Gymnastik
    • Hockergymnastik
    • Tai-Chi
  • Ernährung:
    • Kalzium-, mineral- und vitaminreich
    • Milchprodukte
    • Obst
    • Gemüse
  • Medikamente:
    • Kalzium/Vit.-D
    • Knochenabbau hemmend
    • knochenaufbauend
  • Stürze verhindern:
    • "Stollperfallen" in der Wohnung entfernen
    • Koordinationstraining
Hüftgelenkverschleiß

Hüftgelenkverschleiß (Coxarthrose)

Der Verschleiß des Gelenkknorpels am Hüftgelenk macht sich meist durch Schmerzen in der Leiste, am Oberschenkel oder sogar am Knie bemerkbar. Zu Beginn treten die Beschwerden mit den ersten Schritten nach einer Ruhephase auf und verschwinden dann nach dem „Einlaufen“, dies wird als Anlaufschmerz bezeichnet. Schreitet der Verschleiß weiter voran, kommt es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit im Hüftgelenk und zu Belastungsschmerzen, welche im weiteren Verlauf die Gehdauer zunehmend einschränken. Im fortgeschrittenen Stadium des Hüftverschleißes treten zum Belastungsschmerz auch Ruheschmerzen hinzu, welche zum Teil trotz Schmerzmittel nicht ausreichend behandelt werden können.

Die verschiedenen Stadien des Hüftgelenkverschleißes erfordern beschwerdeangepasste Behandlungsstrategien:

Beginnender Hüftgelenkverschleiß

  • Gymnastik, Schwimmen, Radfahren
  • Schonung (Gelekschutz im Alltag, Vermeidung von Ballsportarten)
  • Abwechslungsreiche Ernährung (Gemüse, Obst, Omega-3-Fetsäuren...)
  • Gewichtsreduktion

Mittelgradiger Hüftgelenkverschleißwie unter beginnendem Hüftgelenkverschleiß, zusätzlich

  • Schmerz- und Entzündungshemmende Medikamente
  • Injektionen (Kortison / Hyaluron)

Fortgeschrittener Hüftgelenkverschleißwie unter mittelgradigem Hüftgelenkverschleiß, zusätzlich



Kniegelenkverschleiß

Kniegelenkverschleiß (Gonarthrose)

Der Verschleiß des Gelenkknorpels am Kniegelenk macht sich durch zunehmende Schmerzen bemerkbar. Zu Beginn treten die Beschwerden mit den ersten Schritten nach einer Ruhephase auf und verschwinden dann nach dem „Einlaufen“, dies wird als Anlaufschmerz bezeichnet. Schreitet der Verschleiß weiter voran, kommt es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit im Kniegelenk und zu Belastungsschmerzen, welche im weiteren Verlauf die Gehdauer zunehmend einschränken. Im fortgeschrittenen Stadium des Kniegelenkverschleißes treten zum Belastungsschmerz auch Ruheschmerzen hinzu, welche zum Teil trotz Schmerzmittel nicht ausreichend behandelt werden können. Auch zeigt sich häufig eine zunehmende Fehlstellung der Beinachse (X-Bein oder O-Bein).

Die verschiedenen Stadien des Kniegelenkverschleißes erfordern beschwerdeangepasste Behandlungsstrategien:

Beginnender Kniegelenkverschleiß

  • Gymnastik, Schwimmen, Radfahren
  • Schonung (Gelekschutz im Alltag, Vermeidung von Ballsportarten)
  • Abwechslungsreiche Ernährung (Gemüse, Obst, Omega-3-Fetsäuren...)
  • Gewichtsreduktion

Mittelgradiger Kniegelenkverschleißwie unter beginnendem Kniegelenkverschleiß, zusätzlich

  • Schmerz- und Entzündungshemmende Medikamente
  • Injektionen (Kortison / Hyaluron)

Fortgeschrittener Kniegelenkverschleißwie unter mittelgradigem Kniegelenkverschleiß, zusätzlich



Rheumatoide Arthritis (Gelenk-Rheuma)

Entzündlich rheumatische Erkrankungen sind manchmal schwer von sogenannten Abnutzerkrankungen des Bewegungsapparates abzugrenzen.

Die rheumatoide Arthritis ist ein komplexer immunologisch, entzündlich, gelenkzerstörender Prozess, welcher schubweise über Wochen und Monate auftritt und unbehandelt über Jahre zu erheblichen Gelenkschäden führt. Meist sind die Fingergrundgelenke beidseits, sowie die Handwurzelgelenke beidseits schmerzhaft angeschwollen. Es können aber auch andere Gelenke betroffen sein, insbesondere Hand-, Knie-, Schulter-, Fuß und Hüftgelenke. Die Symptome treten meist am Morgen mit einer Gelenksteifigkeit auf und bessern sich durch Bewegung. In Deutschland schätzt man die Zahl der Erkrankungen auf bis zu 1% der Bevölkerung.

Neben der klassischen rheumatoiden Arthritis müssen eine Vielzahl von Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen abgegrenzt werden. Hierzu zählen vor allem, die aktivierte Arthrose, die „versteifende Wirbelentzündung“, Gelenkentzündungen welche im Zusammenhang mit Infektionen oder chronischen Haut- und Darmerkrankungen auftreten, die Fibromyalgie und andere mehr. Durch die Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Untersuchungsverfahren und insbesondere durch die Erhebung der Krankengeschichte, ist eine Abgrenzung der unterschiedlichen Erkrankungen möglich.

Sowohl die Diagnostik wie auch die differenzierte Therapie mit medikamentösen Maßnahmen, physikalische Behandlungen und ggf. auch operative Maßnahmen, werden in der hiesigen Praxis angeboten.